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A

    Auftriebskörper

    Auftriebskörper sollten sich in jedem Wildwasserkajak befinden. Manchmal werden sie auch Spitzenbeutel oder Luftsäcke genannt. Sie sorgen dafür, dass ein gekentertes Boot nicht vollkommen mit Wasser voll läuft. Dadurch ist es leichter ans Ufer zu bringen sowie auszuleeren.

B

    Boof

    Der Boof oder das Boofen ist eine spezielle Technik. Dabei wird das Kajak mittels Powerstroke, auch Boofschlag genannt, aus dem Wasser gehoben. Angewendet wird diese Technik vor allem bei Stufen oder kleineren Wasserfällen. Ziel des Boofens ist es möglichst flach im Wasser zu landen und entsprechend ein tiefes Eintauchen zu vermeiden. Dadurch wird verhindert, dass mit dem Kajak der Grund berührt wird sowie man durch das Wasser seine Fahrtrichtung verändert. Die Technik gilt als eine der schwersten Techniken im Kanu-Wildwassersport und erfordert viel Übung. MEHR

C

    C2C-Roll

    Die C2C-Roll ist eine besondere Form der Eskimorolle. Der Name ruht daher, dass mit dem Oberkörper jeweils am Anfang und am Ende der Bewegung ein "C" mit dem Körper gebildet wird, wenn man von vorne auf den Paddler gucken würde. Der Schlag wird dabei rein nach unten ausgeführt und macht im Gegensatz zum Bogenschlag keine Bewegung vom Bug zum Heck.

D

    Dyneema

    Dyneema ist eine hochfeste Faser die aus Polyethylen (PE) besteht. Dieses ist stark verworben und nennt sich UHMWPE (Ultra-high-molecular-weight polyethylene). Im Vergleich zu Aramidfasern ist sie ca. 40% stärker sowie 5x stärker als Polypropylenfasern. Es ist äußerst reißfest und kaum dehnbar. Darüber hinaus besteht eine gute Scheuerfestigkeit und eine hohe Stabilität gegen UV-Strahlen. Es hat eine lange Haltbarkeit und ein verhältnismäßig geringes Gewicht und dennoch flexibel. Zu finden ist es in "High-End"-Wurfsäcken, für die besondere Ansprüche vor allem im Bereich der Reissfestigkeit gemacht werden. MEHR

J

    Jet

    Als Jet bezeichnet man eine leichte Aufbäumung des Wassers an einem Stein. Gegenüber einem Prallpolster, welches unmittelbar vor einem Stein entsteht ist der Jet der Bereich, der bereits den ablaufenden Bereich des Wassers kurz hinter dem Prallpolster entsteht. Dies ist auch der Punkt, an dem beim Kehrwasserfahren die Bootsspitze ins Kehrwasser kommen sollte. Der Jetz sollt in etwa 45-60° angefahren werden.

     

S

    Siphon

    Der Siphon ist wohl die gefährlichste Gewässerform im Wildwasser. Hierbei fließt das Wasser unter einem Stein(-verhau) hindurch. Markantestes Anzeichen für das Vorhandenseins ist, dass sich kein Prallpolster bildet sondern das Wasser nach unten hin "abgesaugt" wird. Dadurch, dass sie schwer zu entdecken sind und die Kraft besitzen einen Paddler mitsamt Kajak "hinunterzuziehen" ist dies eine extreme Gefahr, die im schlimmsten Fall mit dem Tod endet. Durch Holz im Siphon ist die Gefahr, dass man sich unter Wasser verklemmt sehr hoch. Entsprechend ist es nicht mehr möglich noch Luft zu bekommen. Durch häufig schwierige Zugänge vom Ufer aus sinkt die Möglichkeit die verunfallte Person ohne bleibende Schäden zu retten, da die Eigengefahr bei der Rettung ebenfalls entsprechend hoch ist und erhöhte Sicherungstechniken eingesetzt werden sollten. Bekannte Wildwasserabschnitte mit vielen Siphonen sind in der großen Soca-Schlucht in Slowenien oder auch bei den Kernstellen der Teufelsschlucht bei Lofer, Österreich zu finden.

     

Z

    Zwangspassage

    Unter einer Zwangspassage versteht man einen Wildwasserabschnitt der zweifelsfrei nicht oder nur unter höchstem Aufwand umtragen werden kann und daher befahren werden muss. Diese Gegebenheit findet man vor allem in sehr steilen, of engen Schluchten, bei dem die Wände so steil oder auch nass sind, dass eine Umtragung nicht möglich ist. In Flussführeren werden solche Abschnitte meist aufgeführt, wodurch man sich gewissermaßen drauf vorbereiten kann. Ist die Stelle jedoch nicht zu besichtigen besteht immer ein gewisses Risiko, dass die Durchfahrt durch Bäume versperrt ist oder die perfekte Linie nicht eingesehen werden kann.